Folge 8 – Über Datenschutz, Post-Privacy und die Spackeria


Julia Schramm und MdB von Notz

Ben hat diesmal Julia “laprintemps” Schramm und den MdB Konstatin von Notz zu Gast. Die beiden stritten über den Datenschutz, die Utopie der “Post-Privacy” und die Standpunkte der datenschutzkritischen Spakeria.

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12 thoughts on “Folge 8 – Über Datenschutz, Post-Privacy und die Spackeria

  1. Wirklich sehr guter, sachlich geführte Diskussion zu dem heiklen Thema. Danke!

  2. danke für die super folge! mir persönlich war da allerdings fast schon zuviel konsens zwischen den angeblichen antagonisten ;)

  3. Der Diskussionsstil von Herrn Notz is so etwas von 80′s ;)

    Ich finde Konstantin von Notz Beispiele potentiell eher daneben. Seine Real-life-metaphern werden immer wieder in Internetdiskursen ausgepackt und stellen eine Rhetorik dar, der ich langsam müde bin. Ein Auto ist nicht gleich Internet. Beim PKW werden Mindeststandards gestellt um physischen Schaden ganz konkret abzuwenden. Beim Netz sprechen wir über Kultur und Gesellschaft. Darüber wie Menschen mit einander im sozialen Umgehen.

    Hanebüchen aber finde ich sein Beispiel betreffend der sexuellen Identität. Wenn also durch meine Surfvita mir eine bestimmte Sexualität unterstellt wird währe nun die Frage nach möglichen Repressionen. Ich denke wir sind mittlerweile als Gesellschaft so furchtbar tolerant, dass das kein Problem mehr darstellen? Mögliche Probleme könnten Diffamierung in der Familie, am Arbeitsplatz oder dem Freundeskreis sein. Weil solche Probleme durchaus weiterhin existieren wird die Forderung nach der Geheimhaltung darüber weiterhin dafür sorgen, dass sie bleiben und sich die Gesellschaft nicht damit beschäftigt.

    Um die Frage danach zu beantworten wie würde ich mich fühlen wenn …. mir währe es egal. In einer von sich selbst als liberal bezeichneten Gesellschaft erwarte ich, dass das keinen Anstoß mehr findet.

    Als sich David Bowie in den 1960er Jahren noch im Kleid für das “The Man Who Sold the World” Cover hat ablichten lassen und den Satz an die Presse richtete “I’m gay” hat das noch die provokative Kraft gehabt um seine Karriere anzutreiben. Heute geht das mittlerweile nicht mehr und das ist gut so.

    Julia war mit teilweise zu brav ;) ist aber sicher auch schwer neben einem Politprofi zu bestehen. Das wird noch

    mfg Dirk :D

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